Das Hörspiel war der Ausgangspunkt meines akustischen Arbeitens.
In klassischer Form, mit verteilten Rollen und musikalischen Übergängen entstanden Stücke, die sich an den Märchenhörspielen der 1960er bis 1980er Jahre orientieren – jenen Produktionen, die meine eigene Hörbiografie geprägt haben.
Der hier gezeigte Titel war als Auftakt einer Reihe gedacht:
„Die grimmigen Märchen“ – Stoffe abseits des bekannten Kanons,
roher, gruseliger, nicht ganz kindgerecht.
Der singende Knochen
Hörspiel nach einem Märchen der Brüder Grimm, 2002

Inhalt
Zwei Brüder ziehen aus, um ein landplagendes Wildschwein zu töten. Als Lohn ist ihnen die Hand der Königstochter versprochen.
Mit magischer Hilfe gelingt es dem jüngeren Bruder, das Untier zu bezwingen. Der ältere jedoch ist von Neid erfüllt und erschlägt seinen Bruder, um Ruhm und Lohn für sich zu beanspruchen.
Jahre später findet ein Hirte einen Knochen des Ermordeten.
Aus ihm gefertigt, beginnt eine Flöte zu singen – und bringt die Wahrheit ans Licht.
Ein Märchen von Vertrauen, Verrat und Schuld.
Hörprobe – Szene im Thronsaal
Preise und Resonanz
– Nominierung Karlsruher Hörspielpreis 2002
– Nominierung Leipziger Hörspielsommer 2003
– Silber, Dresdner Hörgarten-Festival 2004
Mitwirkende
Sprecherinnen und Sprecher: Jürgen Becker, Mario Spindler, Torsten Becker, Tobias Becker, Thomas Günther, Roland Schmidt, Jörg Wenzel, Klaus Büttner, Maik Ssyckor, Ines Quosdorf
Bearbeitung/Regie: Torsten Becker
Tonaufnahme/Schnitt: Hagen Kloß
Tonabmischung: Mario Spindler
Cover Art: Daniele Wohlfahrt